Aktuelles - Boxerklub Berlin - Brandenburg BK

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Aktuelles

Schreiben VDH vom 13.05.2020
Weitere Terminsperre bis zum 30.06.2020 für Prüfungen / Wettkämpe im VDH
Beschluss BK-Vorstand am 24.05.2020
Sehr geehrte Damen und Herren,

mit meiner E-Mail v. 18.05.2020 hatte ich die Empfehlung des VDH hinsichtlich einer weiteren Terminsperre bis zum 30.06.2020 an Sie weitergeleitet und um Ihre Meinung dazu gebeten.
Von den 17 Landesgruppen haben 16 Landesgruppen ihr Votum an mich zurückgemeldet. Vielen Dank dafür. Wie Sie der Anl.1 entnehmen können, haben sich die LGen mit 71% der durch sie repräsentierten Stimmen für eine Verlängerung der Terminsperre bis zum 30.06.2020 ausgesprochen.
Schon am 19.05.2020 erhielt ich vom VDH die Nachricht, dass sich – bis auf den BK – alle prüfungsberechtigten Verbände im VDH für die Verlängerung der Terminsperre bis zum 30.06.2020 ausgesprochen haben (sh. Anl.2).
Auf der Vorstandssitzung am 24.05.2020 hat der BK-Vorstand schließlich einstimmig beschlossen, sich letztmalig einer generellen Terminsperre bis 30.06.2020 anzuschließen. Dem VDH haben wir dies auch so mitgeteilt und schon darauf hingewiesen, dass sich der BK einer weiteren Verlängerung nicht mehr anschließen wird.
Terminschutzgebühren für bereits geschützte Veranstaltungen bis zum 30.06.2020 werden wieder von der Geschäftsstelle erstattet.
Auch wenn - aktuell heute - weitere Lockerungen bekannt wurden, über die wir uns alle freuen können, ist es trotzdem sinnvoll, mit Prüfungen erst ab dem 01.07.2020 wieder zu starten. Wir wurden informiert, dass der VDH-Gebrauchshundeausschuss Vorschläge für Übergangsbestimmungen in der PO an die FCI zur Prüfung weitergeleitet hat. Mit Übergangsbestimmungen für die PO sollen besondere Hygienemaßnahmen im Prüfungsablauf festgelegt werden. Wir informieren, wenn wir hierzu genauere Informationen erhalten haben.
Die Gruppen haben jetzt auch eine gewisse Planungssicherheit. Ab 01.07.2020 wird der BK definitiv wieder Terminschutz für Prüfungen (Zucht / Sport) erteilen. Selbstverständlich müssen sich die Gruppen bei der Durchführung der Prüfungen über die Auflagen vor Ort (landesrechtlich / kommunal) informieren und diese entsprechend beachten. Die Gruppen haben jetzt zeitlichen Vorlauf, die notwendigen Informationen einzuholen. Wir werden auf der BK-Homepage auch noch einen groben Leitfaden für die Gruppen online stellen.

Schwierig wird auch nach dem 01.07.2020 die Durchführung einer Gruppen- oder LG-Ausstellung sein. Sie sind zwar grundsätzlich möglich, aber die Auflagen machen einen für den Ausrichter praktikablen Ablauf nahezu unmöglich.
Die Mitglieder werden wir über die Verlängerung der Terminsperre bis zum 30.06.2020 auf der BK-Homepage informieren. Außerdem informieren wir über weitere aktuelle Beschlüsse (BK-Hauptveranstaltungen, Zucht) in den nächsten Tagen mit einem weiteren Rundschreiben.

Weiterhin alles Gute
und beste Grüße

Bernhard Knopek

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WEITERE CORONA-BESCHRÄNKUNGEN VORLÄUFIG BIS 31.05.2020
Lockerungen für den Übungsbetrieb sind in Aussicht gestellt

Liebe Boxerfreunde,

nach der Konferenz der Ministerpräsidenten*innen mit der Bundesregierung am 30.04.2020  steht fest, dass zumindest kurzfristig auch weiterhin keine Veranstaltungen möglich sein werden.
Großveranstaltungen bleiben mindestens bis zum 31.08.2020 untersagt. Ab wann und unter welchen Bedingungen kleinere öffentliche oder private Veranstaltungen oder Feiern sowie Veranstaltungen ohne Festcharakter künftig stattfinden können, ist derzeit aufgrund der in diesem Bereich besonders hohen Infektionsgefahr noch nicht abzusehen und abhängig vom weiteren epidemiologischen Verlauf.
Von daher muss, über den 03.05.2020 hinaus, weiterhin, vorläufig bis zum 31.05.2020, der erteilte Terminschutz für Prüfungen (Zucht / Sport) und Ausstellungen im BK widerrufen werden. Die Terminschutzgebühren werden den Gruppen wieder von der Geschäftsstelle erstattet.
Mittlerweile haben einige Bundesländer mögliche Lockerungen hinsichtlich der geltenden Beschränkungen angekündigt. Am 06.05.2020 wird die Ministerkonferenz hierzu grundsätzliche Beschlüsse fassen.
Bis zum 06.05.2020 bleibt der Übungsbetrieb und die Nutzung der Vereinsheime im BK generell eingestellt.
Ab dem 07.05.2020 sind bezüglich des Übungsbetriebes und der Nutzung von Vereinsräumen die jeweiligen landesrechtlichen und kommunalrechtlichen Regelungen und Auflagen zu beachten. Unter Umständen muss auf eine regionale Dynamik mit hohen Neuinfektionen reagiert werden. Das kann dazu führen, dass dies dann regional wieder zu umfassenden Beschränkungen vor Ort führt. Hier müssen sich also die Gruppen laufend über die regional für sie geltenden Auflagen informieren und dafür Sorge tragen, dass die Auflagen eingehalten werden.
Wir halten Sie über weitere Entwicklungen auf dem Laufenden. Alles Gute für Sie alle!

Bernhard Knopek
1. Vorsitzender

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Die Ausstellung am 1.5.2020 in KW und die Qualifikationsprüfung in Spandau am 3.05.2020 sind wegen Corona abgesagt.
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19.04.2020 20:50 Kategorie: Allgemein
Von: Bernhard Knopek, 1.Vorsitzender

CORONA -BESCHRÄNKUNGEN / BK-VERANSTALTUNGEN 2020
Beschluss der Bundesregierung vom 15.04.2020

Liebe Boxerfreunde,

wir hoffen, dass Sie mit ihren Familien bisher sicher und gesund durch die anstrengenden vergangenen Wochen gekommen sind.
Mit dem Beschluss der Bundesregierung v. 15.04.2020 bezüglich der Beschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung der COVID19-Epidemie wurden die Kontaktbeschränkungen im Wesentlichen bis zum 03.05.2020 verlängert.
Durch die Beschränkungen bisher wurde erreicht, dass die Infektionsgeschwindigkeit in Deutschland abgenommen hat. Wir müssen uns leider bewusst machen, dass wir die Epidemie durch die Verlangsamung der Infektionsketten der letzten Wochen nicht bewältigt haben, sie dauert an. Weiter heißt es im Beschluss der Bundesregierung v. 15.04.2020: Deshalb können wir nicht zum gewohnten Leben der Zeit vor der Epidemie zurückkehren, sondern müssen lernen, wie wir für eine längere Zeit mit der Epidemie leben können.
So bedauerlich es ist, wir müssen uns zum Schutz der Gesundheit aller, auch weiterhin mit Einschränkungen im Hundesport und im Ausstellungswesen arrangieren.
Insbesondere bedeutet dies:
1. Der erteilte Terminschutz für Prüfungen (Leistung / Zucht) sowie Ausstellungen und Schulungen im BK bis einschließlich 03.05.2020 wird widerrufen. Terminschutzgebühren werden den Gruppen von der Geschäftsstelle automatisch erstattet.
2. Versammlungen und / oder Zusammenkünfte sind weiterhin zunächst bis zum 03.05.2020 auf allen Ebenen des Klubs nicht möglich.
3. Der Übungsbetrieb auf den BK-Plätzen bleibt bis zum 03.05.2020 eingestellt. Gleiches gilt für den Betrieb von Vereinsräumen. Hier sind insbesondere auch die Regelungen der Bundesländer und der Kommunalverwaltungen zu beachten.
4. Die Übergangsregelungen zur Zuchtordnung, veröffentlicht am 21.03.2020 auf der BK-Homepage unter Aktuelles werden verlängert bis zum 31.05.2020.
Hinsichtlich unserer BK-Hauptveranstaltungen hat sich der BK-Vorstand in einer Konferenz am 18.04.2020 auf folgendes Vorgehen verständigt:
1. Ein Ersatztermin für die Frühjahrskörung 2020, angedacht für Ende Mai 2020, kann nicht angeboten werden. Der AZKW wird beauftragt, den Körplan fortzuschreiben und dabei auch die vorgesehenen Veranstalter der ausgefallenen Frühjahrskörung 2020 in geeigneter Form zu berücksichtigen.
2. Aufgrund der aktuellen Situation kann die Deutsche Jugend- und Juniorenmeisterschaft (DJJM) vom 29.-31.05.2020 in der Gruppe Koblenz leider nicht durchgeführt werden. Unsere Jugendbeauftragte Mareike Loges wird aber noch im Spätherbst 2020 eine Veranstaltung für unsere BK-Jugend organisieren und anbieten, wenn es die Umstände wieder zulassen. Schon jetzt können wir mitteilen, dass die DJJM 2021 dann in der Gruppe Koblenz und die DJJM 2022 in der Gruppe Göttingen stattfinden werden.
3. Der BK-Vorstand hat sich in Abstimmung mit den jeweiligen Ausrichtern entschieden, die BK-Jahressiegerausstellung am 19./20.09.2020, die DM IGP am 09.-11.10.2020 und die DM I-FH am 23.-25.10.2020 zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzusagen. Wir wollen die weitere Entwicklung abwarten. Endgültig wird dann am 01.07.2020 bezüglich der Durchführung der einzelnen Veranstaltungen entschieden.
Nachdem die Hundeführerinnen- und -führer kaum in der Lage waren, die üblichen, erforderlichen Qualifikationen zu den Meisterschaften (IGP / IFH) zu erbringen. Wurde dem ALAW empfohlen, Ausnahmebestimmungen für das Jahr 2020 zu beschließen. Diese werden in den nächsten Tagen gesondert veröffentlicht.
Wir wünschen Ihnen alles Gute, und dass Sie auch weiterhin gesund und in jeder Beziehung unbeschadet durch diese Krise kommen. Wir hoffen auch, dass uns bald wieder, zumindest eingeschränkt und unter Beachtung aller Hygiene- und Abstandsempfehlungen ein Übungsbetrieb auf unseren BK-Plätzen möglich sein wird.
Für den BK-Vorstand

Bernhard Knopek
Empfehlungen für das Zucht-, Sport- und Ausstellungsgeschehen im VDH


Durch die behördlichen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus sind auch die VDH Mitgliedsvereine in ihren Tätigkeiten stark eingeschränkt. Die Durchführung von Veranstaltungen (Ausstellungen, Prüfungen, Zuchtzulassungen, Qualifikationen, Meisterschaften, Turnieren etc.) ist vorerst nicht möglich. Es ist derzeit nicht absehbar, wann der reguläre Veranstaltungsbetrieb wieder aufgenommen werden kann. Mit einer Neubewertung der Situation durch die öffentlichen Stellen ist frühestens Ende April zu rechnen.

Für uns alle stellt die gegenwärtige Situation eine große Herausforderung dar und erfordert unkonventionelle Lösungen. Unsere Mitgliedsvereine versuchen, die wichtigsten Bereiche, dazu zählt vor allem das Zuchtgeschehen, aufrecht zu erhalten.

Der VDH hat nachfolgende Empfehlungen für das weitere Vorgehen zusammengestellt. Da die Struktur unserer Vereine sehr unterschiedlich ist, sind diese Empfehlungen vereins- und rassespezifisch anzupassen.

Die Empfehlungen des VDH haben zunächst bis zum 31. Mai 2020 Bestand. Aufgrund der aktuellen Dynamik wird die Situation vom VDH-Vorstand täglich bewertet und die Empfehlungen ggf. angepasst. Grundsätzlich ist darauf zu achten:
  • Behördliche Vorgaben haben Vorrang und sind zu beachten.
  • Die derzeit erforderlichen hygienischen Vorsichtsmaßnahmen sind einzuhalten und unnötige Kontakte zu vermeiden.
  • Alle zwingend notwendigen Maßnahmen sollten möglichst im Freien stattfinden und sind nur zulässig, sofern diese ohne Gefährdung für den Vorführer und Zuchtrichter möglich sind.
  • Alle notwendigen Maßnahmen (Zuchtzulassungen, Wurfabnahmen etc.) sollten möglichst zeitlich verschoben werden, bis sich die Situation wieder normalisiert.

Zuchtzulassungen
Die Durchführung von Zuchtzulassungsveranstaltungen im gewohnten Umfang ist derzeit nicht möglich. Auch können die ggf. notwendigen Formwertbeurteilungen bei Ausstellungen bzw. Phänotyp-Beurteilungen aufgrund der Veranstaltungssperren nicht erbracht werden.
Die Zuchtzulassung ist ein zentrales Qualitätsmerkmal des VDH. Durch die Zuchtkontrolle sorgen die VDH-Zuchtvereine für hohe Standards, auf die sich die Welpenkäufer verlassen. Wir können trotz der gegenwärtigen Lage auf dieses zentrale und tierschutzrelevante Element unserer Zuchtordnung nicht verzichten.

Der VDH empfiehlt:
  • Sind für die Zuchtzulassungen Ausstellungsergebnisse als Bedingung vorgesehen, kann auf diese verzichtet werden, wenn ein Zuchtrichter bei einer Zuchtzulassung den Hund gründlich inspiziert und der Verein einen entsprechenden Beschluss fasst.
  • Zuchtzulassungen sollten im Rahmen des Möglichen weiter durchgeführt werden. Hier könnten z.B. Einzelveranstaltungen bei Zuchtrichtern angeboten werden. Die für die Verhaltensüberprüfung erforderlichen Gruppenübungen müssen wegfallen.
    Wenn die Vereine in ihren Ordnungen gesonderte Verhaltensüberprüfungen vorsehen, sollten diese schnellstmöglich nachgeholt werden und die Zuchtzulassung zunächst ohne Verhaltensüberprüfung erfolgen.
    Sollten Vereine befristete Zuchtzulassungen ausgesprochen haben, sollten diese bis zum 31.
    Mai 2020 verlängert werden.
    Sollten Vereine die Einzelprüfungen derzeit nicht anbieten können, kann die Zuchtzulassung erst nach Wegfall der behördlichen Auflagen erfolgen.

Der VDH prüft für die von ihm direkt betreuten Rassen die Ausrichtung einer gesonderten Zuchtzulassungsprüfung, ohne dass diese wie bisher an eine Internationale Ausstellung angegliedert ist. Sobald absehbar ist, dass entsprechende Veranstaltungen von behördlicher Seite nicht mehr untersagt werden, erhalten die betroffenen Hundehalter Informationen über das weitere Prozedere.


Züchterausbildung
Die für die Züchterausbildung notwendigen Seminare können derzeit nicht angeboten werden.

Der VDH empfiehlt:
  • Neuzüchtern, denen noch die Teilnahme am Züchterseminar oder VDH-Basiskurs fehlt, sollten diese Qualifikation innerhalb eines festgesetzten Zeitraums nachreichen können.

Zwingerbesichtigungen
Die Zwingerbesichtigung ist ebenfalls ein zentrales Element der Zuchtkontrolle. Hier kommt insbesondere der Erstbesichtigung eine besondere Bedeutung zu. In einer Zuchtstätte, bei der keine Erstbesichtigung des Zwingers stattgefunden hat, darf kein Zuchtgeschehen stattfinden.

Der VDH empfiehlt:
  • Zwingerbesichtigungen, sofern es sich nicht um Erstbesichtigungen handelt, sollten ausgesetzt und nachgeholt werden.
  • Zwingererstbesichtigungen müssen durchgeführt werden. Sollten Vereine diese derzeit nicht anbieten können, kann die Erstbesichtigung erst nach Wegfall der behördlichen Auflagen erfolgen.
Wurfbesichtigungen und Wurfabnahme
Bei der Wurfbesichtigung und der Wurfabnahme bekommen die Vereine den notwendigen Einblick in das laufende Zuchtgeschehen und dokumentieren wichtige zuchtrelevante Daten. Diese Tätigkeit der Zuchtwarte ist ein wesentlicher Bestandteil der Zuchtkontrolle und sichert dem Welpenkäufer den hohen Qualitätsstandard der VDH-Zucht zu.

Der VDH empfiehlt:
  • Wurfbesichtigungen, die üblicherweise vor den Wurfabnahmen stattfinden, sollten ausgesetzt werden.
  • Wurfabnahmen (Endabnahmen) sollten möglichst verlegt werden. Sollte eine Verlegung nicht möglich sein und auch eine Wurfabnahme nicht durchführbar sein, sind vorübergehend tierärztliche Angaben zum Wurf als gleichwertig zu akzeptieren. Die Vereine können dafür über den Züchter den Tierärzten die entsprechenden Vorlagen für Wurfabnahmeprotokolle zur Verfügung stellen.

Qualifikationen Hundesport
Die bereits erfolgten Absagen der entsprechenden Qualifikationsläufe macht eine reguläre Qualifikation in diesem Jahr nicht mehr möglich.
Sofern die WM-Qualifikationen nicht möglich sind oder andere Regelungen in den VDHFachausschüssen getroffen wurden, wird der VDH zu den FCI-Weltmeisterschaften die Sportler entsenden, die sich 2019 qualifiziert haben. Wir gehen derzeit davon aus, dass die VDH-DM Gebrauchshundsport (IGP) Ende Juli als reguläre Qualifikationsveranstaltung für die WM stattfinden wird.
Sofern die DM-Qualifikationen in den VDH-Mitgliedsvereinen nicht mehr möglich sind bzw. noch nicht abgeschlossen sind, treffen die VDH-Fachausschüsse entsprechende Regelungen für die einzelnen Sportarten (z.B. Qualifikationen über Bestenlisten etc.).


VDH-Jugendchampion
Durch die Absage zahlreicher Internationaler, Nationaler und Spezialausstellungen können derzeit keine VDH-Champion-Anwartschaften erlangt werden. Dies betrifft insbesondere die Hunde, denen eine Anwartschaft für den VDH-Jugendchampion fehlt und die in Kürze zu alt für den Start in der Jugendklasse sein werden.

Der VDH hat entschieden:
  • Hunde, denen noch eine Anwartschaft für die Erlangung des VDH-Jugendchampions fehlt, können diese durch eine Champion-Anwartschaft in einer anderen Klasse ersetzen, sofern der Hund bei Wiederbeginn der Ausstellungen das Alter für die Jugendklasse überschritten hat. Diese Regelung gilt für Teilnahmen an Ausstellungen bis zum 31.12.2020.
Der VDH empfiehlt:
  • Die Vereine sollten diese Regelung analog für die Klub-Jugend-Champion-Titel anwenden.

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17.03.2020 10:50 Kategorie: Allgemein  
Von: Bernhard Knopek, 1.Vorsitzender


Corona: Veranstaltungsverbot / Einstellung des Übungsbetriebs
Vereinbarung Bundesregierung / Bundesländer am 16.03.2020


Liebe Boxerfreunde,

die Bundesregierung und die Regierungschefs der Bundesländer haben am 16.03.2020 folgende Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung der sozialen Kontakte im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epedimie in Deutschland vereinbart: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-1725960

Demnach sind unter III. zu verbieten:

Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen
Die detaillieten Regelungen finden Sie in den Veröffentlichungen der jeweiligen Landesregierungen.
Dies bedeutet für den BK, die Landesgruppen und Gruppen, dass alle Veranstaltungen zunächst bis zum 19.04.2020 abgesagt werden.
Hiermit wird deshalb der erteilte Terminschutz für Prüfungen, Schulungen und Ausstellungen, vorläufig bis zum 19.04.2020, widerrufen. Die Terminschutzgebühr für diese Veranstaltungen wird von der Geschäftsstelle des BK erstattet. Eine Erstattung muss also nicht mehr per E-Mail vom Veranstalter bei der Geschäftsstelle beantragt werden.

Auch Versammlungen oder Zusammenkünfte müssen vorläufig bis zum 19.04.2020 abgesagt werden.
Außerdem ist der Übungsbetrieb auf den BK-Plätzen ab 17.03.2020 bis zunächst 19.04.2020 einzustellen. Gleiches gilt für den Betrieb von Vereinsräumen.
Beachten Sie hierzu bitte auch die Veröffentlichungen der jeweiligen Bundesländer.

Uns allen ist bewusst, dass diese notwendigen Einschränkungen mit spürbaren Folgen verbunden sind. Momentan ist noch nicht absehbar, wielange uns diese Einschränkungen begleiten werden.

Nach dem 19.04.2020 werden wir hoffentlich etwas klarer sehen und gegebenenfalls auch Maßnahmen beschließen können, um auf die Folgen dieser außergewöhnlichen Umstände angemessen zu reagieren.

Bernhard Knopek
1. Vorsitzender

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Leitlinien zum Kampf gegen die Corona-Epidemie
Die Bundesregierung und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer haben am 16. März 2020 Leitlinien zum einheitlichen Vorgehen zur weiteren Beschränkung von sozialen Kontakten im öffentlichen Bereich angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland vereinbart.
Die Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Bundesländer angesichts der Corona-Epidemie in Deutschland umfasst vier Punkte.

1. Vorschriften für den Einzelhandel
Ausdrücklich soll der Einzelhandel nicht geschlossen werden bei:
  • Lebensmittel
  • Wochenmärkte
  • Abhol- und Lieferdienste
  • Getränkemärkte
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Drogerien
  • Tankstellen
  • Banken
  • Sparkassen
  • Poststellen
  • Friseure
  • Reinigungen
  • Waschsalons
  • Zeitungsverkauf
  • Bau- und Gartenbau
  • Tierbedarfsmärkte
  • Großhandel
Für diese Bereiche sollen die Sonntagskaufverbote bis auf weiteres grundsätzlich ausgesetzt werden. Eine Öffnung dieser genannten Einrichtungen erfolgt unter Auflagen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen. Dienstleister und Handwerker können ihrer Tätigkeit weiterhin nachgehen. Alle Einrichtungen des Gesundheitswesens bleiben unter Beachtung der gestiegenen hygienischen Anforderungen geöffnet.

2. Schließungen im Publikumsverkehr
Für den Publikumsverkehr sollen folgende Schließungen gelten:

  • Bars, Clubs, Diskotheken, Kneipen und ähnliche Einrichtungen
  • Theater, Opern Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen
  • Messen Ausstellungen, Kinos, Freizeit- und Tierparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spezialmärkte, Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern, Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
  • alle weiteren, nicht an anderer Stelle dieses Papiers genannten Verkaufsstellen des Einzelhandels, insbesondere Outlet-Center
Spielplätze

3. Weitere Verbote
Weiter haben sich die Bundesregierung und die Länder darauf geeinigt Folgendes zu verbieten:

  • Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen und sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen im außerschulischen Bereich sowie Reisebusreisen
  • Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften

4. Regelungen, die seitens der Länder zu erlassen sind
Folgene Regelungen sollen nun seitens der Länder erlassen werden:

  • Besuchsregelungen für Krankenhäuser, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, Pflegeheime und besondere Wohnformen im Sinne des SGB IX sowie ähnliche Einrichtungen, um den Besuch zu beschränken (z.B. Besuch einmal am Tag, für eine Stunde, allerdings nicht von Kinder unter 16 Jahren, nicht von Besuchern mit Atemwegsinfektionen, etc.)
  • In den vorgenannten Einrichtungen sowie in Universitäten, Schulen und Kindergärten, soweit deren Betrieb nicht gänzlich eingestellt wird, ein generelles Betretungsverbot für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in Risikogebieten im Ausland oder besonders betroffenen Regionen im Inland nach RKI-Klassifizierung aufgehalten haben
  • Auflagen für Mensen, Restaurants, Speisegaststätten und Hotels, das Risiko einer Verbreitung des Corona-Virus zu minimieren, etwa durch Abstandsregelung für die Tische, Reglementierung der Besucherzahl, Hygienemaßnahmen und –hinweise
  • Regelungen, dass Übernachtungsangebote im Inland nur zu notwendigen und ausdrücklich nicht zu touristischen Zwecken genutzt werden können
  • Regelungen, dass Restaurants und Speisegaststätten generell frühestens ab 6 Uhr zu öffnen und spätestens ab 18 Uhr zu schließen sind.
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Der VDH-Vorstand empfiehlt aufgrund der aktuellen Gefährdungslage durch das Coronavirus, Ausstellungen/ Versammlungen/Qualifikationen/Prüfungen etc. für die nächsten vier Wochen auszusetzen. Die Situation wird täglich neu bewertet und die Empfehlung ggf. angepasst.

Dieser Empfehlung schließt sich der BK-Vorstand an und empfiehlt auch den Landesgruppen und Gruppen im BK dringend alle Ausstellungen, Versammlungen, Qualifikationen, Prüfungen und Schulungsveranstaltungen für die nächsten vier Wochen, d.h. bis zum 10.04.2020 abzusagen. Sollte sich die Situation ändern, werden auch wir diese Empfehlung entsprechend anpassen.

Die Terminschutzgebühren für Prüfungen, Ausstellungen und Schulungen, die aufgrund dieser Empfehlung abgesagt werden, werden den Gruppen bzw. Landesgruppen erstattet. Senden Sie hierzu bitte eine formlose E-Mail an die Geschäftsstelle.

Die Frühjahrskörungen am 04./05.04.2020 werden denfinitiv abgesagt. Der AZKW wird noch prüfen, ob ein Ersatztermin möglich ist oder die Frühjahrskörung ausfällt. Wir werden hierzu noch informieren.

Hinsichtlich der Deutschen Jugend- und Juniorenmeisterschaften, die planmäßig vom 29.-31.05.2020 stattfinden sollen, werden wir am 01.05.2020 die Situation bewerten und dann entscheiden müssen.
Diese Maßnahmen dienen dem Schutz von uns allen. Wir bitten Sie daher dringend den Empfehlungen des VDH und des BK zu folgen und hoffen auf Ihr Verständnis.
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